Wohnen

Bällebad

Das Wohnheim Sonnegarte verfügt über sieben Wohngruppen, welche an drei Standorten in St. Urban zu finden sind. Pro Wohngruppe leben 6 bis 8 Personen, welche in allen Aktivitäten des täglichen Lebens begleitet und unterstützt werden.

Ziel ist es, den Bewohnerinnen und Bewohnern ein soweit wie möglich autonomes Leben zu ermöglichen und sie in der individuellen Gestaltung ihres Alltags einzubeziehen. Dabei erhalten und fördern wir Lebensqualität.

Wir begleiten Krisen im Leben unserer Bewohnerinnen und Bewohner eng und und bieten ihnen die nötige Sicherheit. Das Fundament unserer Arbeit ist die professionelle, zwischenmenschliche Beziehung sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Angehörigen und Fachspezialisten. So gewährleisten wir eine optimale und umfassende Betreuung.

Auf jeder Wohngruppe findet monatlich eine Visite mit dem Hausarzt statt. Benötigt es zusätzliche Termine mit Fachspezialisten, werden diese von den Betreuungsteams organisiert. Das Wohnheim Sonnegarte legt grossen Wert auf Palliative Care.

Personzentrierte Arbeit

Unsere Arbeit richtet sich nach der personzentrierten Haltung. Grundvoraussetzung sind Kenntnisse des humanistischen Menschenbildes und das Handeln nach dessen Grundsätzen:

  • Nicht von Vorstellungen ausgehen, wie Menschen sein sollten, sondern davon, wie sie sind und von den Möglichkeiten, die sie haben.
  • Menschen in ihrer ganz persönlichen Eigenart ernst nehmen, verstehen und unterstützen.
  • Gemeinsam mit den betroffenen Personen ihre Probleme lösen, wenn möglich Hilfe zur Selbsthilfe anbieten.
  • Unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse und Ansichten berücksichtigen und einbeziehen. Den Bewohnerinnen und Bewohnern im Rahmen ihrer Möglichkeiten Selbstverantwortung übertragen Ressourcen erkennen und fördern.
  • Bewohnerinnen und Bewohner als Personen mit eigenständigen Wünschen und Bedürfnissen wahrnehmen.
  • Eigene Wünsche und Bedürfnisse erfassen und von denjenigen der Bewohnerinnen und Bewohner differenzieren.
Kunst Katzen
Unterstützte Kommunikation

Sich mitzuteilen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Durch die unterstützte Kommunikation versuchen wir, die Möglichkeit der Kommunikation zu optimieren und auszubauen. Das heisst, es sollen sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft werden, ein umfassendes Kommunikationssystem bereit zu stellen. Das Kommunikationssystem setzt sich oftmals mosaikartig, aus vielen Kommunikationsformen zusammen. Folgende Ausdrucksformen werden berücksichtigt:

  • Blickbewegung, Mimik, Laute, Lautsprache, Gestik, Körperhaltung, Körperbewegung, Handzeichensprache, elektronische- und nicht elektronische Hilfe, Schriftsprache
Unterstützte Kommunikation